Rotbuche (Fagus sylvatica)

 

Aussehen:

Die Rotbuche ist ein großer Laubbaum, die im geschlossenen Wald eine hoch ansetzende und dicht geschlossene Krone bildet. Ihre Rinde ist glatt und silbergrau, sie wird von einem Algenüberzug häufig grün gefärbt. Sie wird bis zu 40 Meter hoch und 250 bis 300 Jahre alt. Die Blätter sind glänzend grün und eiförmig, junge Blätter sind bewimpert.

 

Vorkommen:

Die Rotbuche ist die vorherrschende Baumart in Buchenwäldern sowie in vielen Laubmischwäldern Deutschlands. Sie bevorzugt als atlantische Baumart humide Klimalagen und fehlt nur auf extrem warmen und trockenen sowie nassen Böden. Aus diesem Grund ist die Rotbuche zwar der häufigste Laubbaum Deutschlands, aber gerade alte Rotbuchen haben an trockengeprägten Standorten Probleme durch die letzten extrem trockenen Sommer. Aus diesem Grund sollte die Rotbuche zukünftig eher auf nicht zu trockenen Standorten gepflanzt werden.

 

Ökologische Bedeutung:

Unter natürlichen Bedingungen gelten reine Buchenwälder oder Buchenmischwälder in weiten Teilen von Deutschland als typische potentielle Vegetation. Die Rotbuche ernährt mit ihren Früchten, den Bucheckern, viele Tiere.

 

Ökonomische Bedeutung:

Die Rotbuchen liefern wertvolles Holz, aus dem seit Jahrhunderten Möbel und Werkzeuge gebaut werden. Durch die dauerhafte Nutzung dieses nachwachsenden Rohstoffes wird CO2 gebunden (CO2 Senke). Außerdem ist das Holz der Rotbuche als Brennholz sehr beliebt.

Rotbuche

Artikelnummer: 011
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